
Das Englische unterscheidet zwischen „advice“ und „advise“, verwirrt jedoch „information“ und „informations“. Das Verb „to miss“ drückt nicht dieselbe Abwesenheit aus wie „to lose“. Die Präpositionen hingegen tauchen dort auf, wo das Französische sie vermeidet, und verschwinden dort, wo sie notwendig erscheinen.
Einige Fehler entstehen durch falsche Freunde, andere resultieren aus grammatikalischen Regeln, die die Erwartungen überlisten. Selbst erfahrene Sprecher stoßen auf diese Fallen, was die Komplexität eines nie linearen Lernprozesses offenbart. Die anhaltenden Verwirrungen zeugen von einer lebendigen Sprache, die reich an Feinheiten und Überraschungen ist.
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Warum tauchen bestimmte Fehler im Englischen immer wieder auf, selbst nach Jahren des Lernens?
Die häufigen Verwirrungen zwischen Englisch und Französisch verschwinden nicht mit der Zeit. Die französischsprachigen Lernenden sehen sich Jahr für Jahr denselben Fallstricken in Bezug auf die englische Grammatik, den englischen Wortschatz oder die englische Aussprache gegenüber. Falsche Freunde wie library und bookstore, actual und current, oder eventually und finally verankern sich sanft im Gedächtnis. Ihre Ähnlichkeit mit dem Französischen nährt die Verwirrung und hemmt das Einprägen.
Die Struktur der englischen Sprache lässt sich nicht leicht von unseren Automatismen zähmen. Die Adjektive bleiben starr, unempfindlich gegenüber Geschlecht oder Zahl. Was die vorgeschriebene Reihenfolge betrifft – Menge, Meinung, Größe, Alter, Form, Farbe, Herkunft, Material, Verwendung – so verwirrt sie jeden, der zuerst auf Französisch denkt. Die Homonyme (your/you’re, its/it’s, their/there/they’re) widersprechen der Intuition, da das Französische diese Unterscheidungen nicht bietet. Selbst die englische Aussprache birgt viele Fallstricke: unbekannte Laute für Französischsprachige, unvorhersehbarer Wortakzent, stumme Buchstaben. Das Ohr hat Schwierigkeiten, dem Auge zu vertrauen.
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Nehmen wir ein charakteristisches Beispiel: die Verwirrung zwischen 21st oder 21th. Die korrekte Verwendung dieser Endung, die im Artikel „Was ist der Unterschied zwischen 21st und 21th im Englischen? – Bin News“ detailliert beschrieben wird, fängt weiterhin viele, einschließlich derjenigen, die sowohl mündlich als auch schriftlich recht gut zurechtkommen. Diese Unsicherheit veranschaulicht die Schwierigkeit, sich von Reflexen zu lösen, die durch jahrelange Praxis des Französischen geprägt wurden.
Hier sind drei Haupttypen von Fallen, mit denen jeder im Laufe des Lernens konfrontiert wird:
- Die englische Grammatik verlangt Verwendungen, die nicht mit denen des Französischen übereinstimmen.
- Die falschen Freunde und Homonyme sorgen für Verwirrung im Verständnis und Ausdruck.
- Die Aussprache bleibt für die meisten Französischsprachigen eine Quelle von Schwierigkeiten.

Konkrete Beispiele und Tipps, um nicht mehr in die häufigsten Fallen zu tappen
Die häufigen Verwirrungen im Englischen schleichen sich in jedes Gespräch ein. Die bereits erwähnten falschen Freunde tauchen unermüdlich wieder auf: „library“ bezeichnet eine Bibliothek und nicht einen Buchladen (bookstore). „Actually“ bedeutet in Wirklichkeit, nicht aktuell. „Eventually“ heißt letztendlich, und nicht eventuell. Mündlich machen diese Nuancen den Unterschied aus und verwischen manchmal die Botschaft.
Die englische Grammatik folgt ihren eigenen Gesetzen. Die Adjektive variieren nicht, egal welches Subjekt oder welche Zahl. Die einzuhaltende Reihenfolge – Menge, Meinung, Größe, Alter, Form, Farbe, Herkunft, Material, Verwendung – lässt wenig Raum für Improvisation. Für Anfänger kann diese Regel entmutigend sein.
Um mehr Klarheit zu gewinnen, hier einige klassische Fallen, die man im Hinterkopf behalten sollte:
- „Much“ wird mit nicht zählbaren Nomen verwendet, während „many“ zählbare Nomen begleitet.
- „Borrow“ bedeutet ausleihen, „lend“ heißt verleihen. Die Verwirrung zwischen diesen beiden Verben verändert den Sinn eines Satzes radikal.
- „Since“ markiert einen Zeitpunkt, „for“ gibt eine Dauer an. Diese Unterscheidung beeinflusst die Wahl der Zeitform.
- Die Präpositionen „in“, „on“, „at“ spalten die Lernenden. Ihre Verwendung hängt vom Ort oder Zeitpunkt ab: in für eine Stadt, on für eine Straße, at für einen bestimmten Punkt (die Ecke, die Bushaltestelle).
Die englische Konjugation hat ebenfalls ihre Besonderheiten. Zum Beispiel wird „police“ im Plural verwendet: The police are investigating. Im Gegensatz dazu bleibt „news“ im Singular, ebenso wie „the United States“. Diese grammatikalischen Gewohnheiten müssen durch Übung erworben werden, weit entfernt von französischen Anhaltspunkten.
Bei jeder Schwierigkeit ist Wachsamkeit gefragt. Fehler markieren den Weg, zeigen die Bereiche, die überarbeitet werden müssen, und erinnern daran, dass das Beherrschen des Englischen ständige Anstrengungen erfordert, zwischen Strenge, Beobachtung und Liebe zum Detail.
Hinter jeder Verwirrung verbirgt sich eine Gelegenheit: die, sein Lernen zu überdenken, das Ohr zu schärfen und das Gedächtnis zu trainieren. Das Englische wird weiterhin überraschen und bereit sein, jeden herauszufordern, der glaubt, es vollständig verstanden zu haben.